Angebote zu "Beim" (214 Treffer)

Widerstände beim Übergang von der Kindertagesei...
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In den Bundesländern existieren unterschiedlich gestaltete Projekte, um die zukünftigen Schulkinder auf die Schule vorzubereiten. Über welche Erwartungen und Vorstellungen verfügen jedoch Eltern in besonderen Ausgangslagen und wie unterscheiden sich diese von denen der Pädagoginnen? Die vorliegende mikroanalytische Fallstudie analysiert den Übergang eines Kindes mit Down-Syndrom von einer Kindertagesstätte der Behindertenhilfe in die Regelschule. Die Ergebnisse zeigen ein Spannungsverhältnis zwischen den Erzieherinnen und der Lehrerin auf der einen und den Eltern auf der anderen Seite. Während die Eltern die soziale Partizipation ihrer Tochter in der Regelschulklasse anstreben, wird deutlich, dass die Pädagoginnen den Fokus auf die Defizite des Kindes legen und so implizit die Förderschule als geeignetere Form der Beschulung für ein Kind mit Down-Syndrom ansehen.

Anbieter: buecher.de
Stand: 24.05.2017
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Einzelfallhilfe in Familien mit geistig behinde...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Technische Universität Berlin (Architektur Umwelt Gesellschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Bei den meisten von uns löst trotz der in Teilen inzwischen relativ weit gediehenen Integration behinderter Menschen bereits der Begriff der geistigen Behinderung Unbehagen und Unsicherheit aus. Dabei unterscheidet sich offensichtlich die Qualität von Förderung und Integration zwischen körperlich, geistig und seelisch behinderten Menschen immens, wenn wir uns das häufig formulierte Argument der geringen Leistungsfähigkeit geistig Behinderter vergegenwärtigen. Leistungsfähigkeit wird hier fast ausschließlich in Verbindung mit Lernleistung gesehen. Nicht zuletzt die vorrangig bestehende Assoziation von Förderung und Integration mit dem Thema Schule widerspiegelt die tiefe Spaltung zwischen emotionalen, sozialen und kognitiven Förder- und Integrationsstrategien zuungunsten geistig Behinderter. Diese Form von Spaltung setzt sich offenbar auf der wissenschaftlichen und praktischen Ebene fort, wo diese uns dazu bewegt zu glauben, daß schulische Integration geistig Behinderter ausschließlich auf der sozialen, wohl mehr solidarischen Ebene gelingen kann, die geistige Förderung allerdings nur durch eine angeblich effektivere, stark binnendifferenzierte, also detailliert vorausgeplante und verplante schulische Besonderung gelingen könne. Die weitaus effektivere Organisation von Lern- und Lebensraum durch den geistig Behinderten selbst, die sich letztendlich in der Möglichkeit des Behinderten wiederfindet, selbstbestimmt in jedem seiner Entwicklungsabschnitte geeignete soziale und emotionale Beziehungen zu knüpfen, wird meines Erachtens bei den Betroffenen wesentlich behindert. Die schier unüberwindlichen räumlichen und zeitlichen Entwicklungsbarrieren sind nicht selten die eigentliche Ursache für viele Formen emotionaler Behinderungen, die sich in den häufig bei geistig Behinderten auftretenden psychiatrischen Störungen materialisieren und in Folge den Anschein einer im Betroffenen selbst zu suchenden Behinderung erwecken. Behindertsein oder behindert werden ? ist ein wesentlicher Schwerpunkt, der sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit zieht. Diese meine Arbeit sollte daher möglichst helfen zu erkennen, dass soziale, emotionale und geistige Förderung nur dann erfolgreich verlaufen werden, wenn diese nicht voneinander getrennt vonstatten gehen. Geistige Förderung, also das Initiieren eines eigenständigen und sich selbsttragenden Lernprozesses beim geistig behinderten Kind - getragen durch Neugier, Ausdauer und Konzentration bei eben diesem Kind - setzt die emotionale und soziale Förderung zwingend voraus. Mögliche behindernde emotionale und soziale innerfamiliäre Lebens- und Lernbedingungen - also der Entwicklungsabschnitt vor dem Einsetzen schulischer Förderung und Integration - scheinen mir daher von vorrangiger Bedeutung für die erfolgreiche Förderung geistig Behinderter zu sein. Das gedankliche und praktische Wiederzusammenführen emotionaler, sozialer (räumlich-zeitlich) und geistiger Förderrichtlinien und die Einsicht in ihr zwingendes Zusammenspiel trägt bereits Ansätze für eine wirklich erfolgreiche Förderung und Integration in sich. Vorwiegend die emotionale und soziale Förderung scheint mir nicht nur Schwerpunkt jedweder Sonderpädagogik zu sein, sondern ist meines Erachtens ebenso aktuell hinsichtlich der vielfältigen, uns umgebenden Formen von Lernbehinderungen und -störungen im Bereich der sogenannten Normalpädagogik . Dieser Perspektivwechsel bei der Förderung (geistig) behinderter Menschen in Praxis und Wissenschaft ermöglicht es uns, die wissenschaftliche Grenzdisziplin Sonderpädagogik als eine entscheidende Wissensquelle neu zu gewichten, die uns allgemeingültige Erkenntnisse für die gesamte Bandbreite der...

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Stand: 20.06.2017
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Autismus und herausforderndes Verhalten
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Autismus nimmt in den letzten Jahren zu. Inzwischen wird davon ausgegangen, dass der Anteil autistischer Menschen an der Gesamtbevölkerung bei etwa 1 Prozent liegt. Das betrifft in Deutschland ungefähr 800.000 Menschen im Autismus-Spektrum. Dieser Leitfaden ist für heilpädagogische und pädagogische Fachkräfte, aber auch für Eltern konzipiert, die sich Hilfe oder Unterstützung beim Umgang mit herausforderndem Verhalten von Kindern und Jugendlichen aus dem Autismus-Spektrum wünschen.

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Stand: 20.06.2017
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Begleitendes PC-Programm zum Rechtschreibtraini...
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Das computergestützte Rechtschreibtraining SOT dient dem Erlernen der regelgeleiteten Rechtschreibung. Ziel des Trainings ist eine deutliche Verminderung der Rechtschreibfehler. Die Kinder lernen am Computer, den wichtigsten Rechtschreibregeln Symbole zuzuordnen und sie beim Schreiben anzuwenden. Das Programm richtet sich an Kinder mit einer Rechtschreibstörung und kann ab der zweiten Klasse unter Anleitung eines Lerntherapeuten durchgeführt werden. Die vorliegende DVD wurde speziell zur Unterstützung des Buches ´´Rechtschreibtraining für Kinder ab der 2. Klasse´´ entwickelt. Sie enthält die SOT-Software, welche die Eltern benötigen, um therapiebegleitend mit ihrem Kind zu Hause zu üben. Die Dauer der täglichen Übungszeit sowie die Durchführung des Programms sollte mit dem behandelnden Therapeuten abgesprochen und durch ihn angeleitet werden.

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Stand: 28.02.2017
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Methodenkompendium für den Förderschwerpunkt ge...
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Die Sekundarstufe II der Förderschule geistige Entwicklung, einst ´´Abschlussstufe´´ oder ´´Werkstufe´´, heute auch ´´Berufsschulstufe´´ oder ´´Berufspraxisstufe´´ genannt, soll ihre Schüler nicht nur auf Arbeit und Beruf vorbereiten, sondern auf ihr gesamtes Leben als Erwachsene. Beim Erwachsenwerden zu unterstützen wird so zum Auftrag der Schule, der neu zu bestimmen ist. Leitend dabei ist die Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Persönlichkeit und Ausbildung sinnstiftender Beziehungen in verschiedenen Bereichen, sowohl in der Gemeinschaft mit anderen Menschen mit Behinderungen als auch innerhalb von Gemeinschaften mit Menschen ohne Behinderung. Zu diesen Bereichen gehören im Kern Arbeit und Berufsvorbereitung, aber auch die Gestaltung des Alltags und der Freizeit, das Wohnen, die Haushaltsführung und die Mobilität. Hierzu werden Konzepte vorgestellt, die theoretisch fundiert sind und zugleich mit Erfahrungen aus der Praxis verbunden werden. Methodische Hinweise sind beigegeben und so weit möglich auf ihre Effektivität und Evidenz hinterfragt. Leitend ist dabei die Frage, wie durch schulische Bildung und Assistenz ermöglicht werden kann, dass Menschen mit geistiger Behinderung ihr Leben und ihre Arbeitstätigkeit als Erwachsene selbstbestimmt und mittendrin in der Gesellschaft gestalten können. Ingeborg Gertrud Thümmel, Prof., Dr. phil. habil., Diplom-Pädagogin, Sonderschullehrerin für Geistigbehinderte, Lernbehinderte und Sprachbehinderte, Fachleiterin und Schulleiterin der größten staatlichen Förderschule geistige Entwicklung in Rheinland-Pfalz bis 2005. Zurzeit Professorin an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg und Leitende Regierungsschuldirektorin bei der Schulaufsicht in Koblenz. Schwerpunkt in Forschung und Lehre: Geschichte der Pädagogik bei geistiger Behinderung, Didaktik und Methodik des Unterrichts im Förderbereich geistige Entwicklung, gemeinsamer Unterricht von beeinträchtigten und nicht-beeinträchtigten Schülern, Unterstützte Kommunikation.

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Stand: 01.05.2017
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Therapeutisches Reiten bei Kindern mit einer Au...
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Das Therapeutische Reiten birgt eine große Chance der Förderung von Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Durch das naturgegebene Zusammengehörigkeitsgefühl, die ´´Biophilie´´, besteht beim Menschen eine Affinität und Verbundenheit zum Tier. Dies macht man sich im Bereich des Therapeutischen Reitens für Autisten zu Nutze. Da Pferde nicht den Inhalt des menschlichen Wortes verstehen, muss in diesem Zusammenhang eine spezielle gemeinsame Verständigungsebene gefunden werden. Die Basis der Kommunikation liegt somit nach Watzlawick in der analogen Kommunikation. Der Dialog während des Therapeutischen Reitens ist geprägt von Körperhaltung, Mimik, Blickkontakt, Gestik und Körperkontakt. Die natürliche nonverbale Kommunikation zwischen Mensch und Pferd mobilisiert Ressourcen der autistischen Kinder, deren Beeinträchtigungen vor allem im Bereich der Kommunikation und der sozialen Interaktion liegen. Um eine professionelle Anerkennung als Heil- und Hilfsmittel zu erreichen muss jedoch zukünftig evidenzbasiert und umfangreicher geforscht werden und das Qualitätsmanagement auf diesem Gebiet vorangetrieben werden. Im Bereich des Therapeutischen Reitens wird immer wieder auffällig, dass ein Pferd einen Einfluss auf den Patienten hat, der sich nicht nur auf körperliche, sondern auch auf geistige und seelische Aspekte bezieht. Die Fragen, die sich hierbei stellen sind: Wie kommt es zu diesen Einflüssen? Und mit welchen Einflüssen wirkt das Pferd auf die Beeinträchtigungen der sozialen Interaktion und der Kommunikation eines ASS-Kindes während des Therapeutischen Reitens?

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Stand: 28.04.2017
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Faszination Ton
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Kreativ, frei, lustvoll, Erfindergeist gefragt - die Formbarkeit des Materials Ton lässt schon seit Jahrtausenden in allen menschlichen Kulturen die Ideen sprudeln und die vielfältigsten Dinge entstehen - seien es Gefäße für den alltäglichen und kultischen Gebrauch, allerlei für den Hausbau, Trommeln, Flöten und vielerlei Spiele und Figuren. Weicher Ton in unseren Händen nimmt uns gefangen, lockt unsere gestalterische Energie hervor und motiviert uns zum Handeln - das gilt besonders für Kinder. Ton in den Händen zu verformen, Löcher einzudrücken, zu klopfen und zu matschen ist für Kinder eine große Freude. Hier unterscheiden sich Kinder mit Behinderung nicht von anderen. Kreatives Schaffen und Spielen gehört zur Kindheit. Seit langem ist bekannt, dass das ´´Begreifen´´ die Basis für kognitive Entwicklung ist und Kinder, die die Hände sehr intensiv gebrauchen sogar früher und differenzierter ihre Sprache entwickeln. Ton bietet ein breites Spektrum von Möglichkeiten der Betätigung, des Bewirkens, Veränderns, Gestaltens und wieder Verwerfens, mit oder ohne Ziel und Zweck. Kinder können verschiedenste elementare Erfahrungen mit Konstruktion, Statik, Physik und Chemie machen. Mit großer Motivation werden Lösungen erarbeitet. Sie benötigen eine genaue Anleitung für das Brennen im Elektro-Ofen? Sie möchten Kindern die Verwandlung des Tons durch die Kraft des Feuers erleben lassen - zum Beispiel beim Brennen im selbstgebauten Papierofen? Alle Anleitungen für diese ´´kontrollierten Abenteuer´´ finden Sie in diesem Buch! In diesem Buch erklärt und zeigt die Keramikmeisterin und langjährige Dozentin für Keramik an der Universität Koblenz-Landau neben professionellen Anleitungen zu basalen Grunderfahrungen mit Ton die verschiedenen Gestaltungstechniken für den Umgang mit Ton in anschaulichen Schritt für Schritt-Anleitungen. Es werden vielerlei Beispiele für den Unterricht beschrieben mit Förderaspekten, um den vielfältigen Fähigkeiten der Kinder gerecht werden zu können.

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Stand: 12.06.2017
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Handbuch Sonderpädagogik / Sonderpädagogik der ...
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Die Zielgruppe der Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung ist erst in den letzten Jahrzehnten in das Interesse einer breiteren Forschungstätigkeit gerückt. Das Handbuch greift in vielfältiger Weise den aktuellen Forschungsstand einer empirisch orientierten Sonderpädagogik in dieser noch recht jungen Disziplin auf. Die Haltungen und Einstellungen insbesondere von Professionellen zu Menschen mit geistiger Behinderung haben sich in dem relativ kurzen Forschungszeitraum von der Verwahrung und Pflege über Normalisierung hin zu Empowerment und zur Betonung von Selbstbestimmung, Integration und Inklusion gewandelt. Einige Beiträge zu soziologischen, anthropologischen und ethischen Aspekten greifen diese Thematik auf. Medizinische und psychologische Aspekte zeigen das breite Spektrum der interdisziplinären Zugänge auf. Die bei dieser Zielgruppe besondere Notwendigkeit, diagnostische Basisinformationen zur Verfügung zu haben, ist Gegenstand zweier Beiträge. Didaktische Probleme beim Erwerb der Kulturtechniken und sozialer Kompetenzen werden ebenso behandelt wie das weite Feld der Interventionen bei herausfordernden Verhaltensweisen, der Kommunikationsförderung, der Frühförderung oder der basalen Förderung schwer mehrfach behinderter Menschen. Mit Beiträgen zur Spiel- und zur Kunsttherapie werden erste Ansätze in dem noch kaum ausreichend erforschten Bereich der therapeutischen Möglichkeiten angeboten. Insgesamt gibt es noch einen hohen Bedarf sowohl an grundlegender als auch an Interventionsforschung. Arbeiten zur Forschungsmethodik wie quantitative Einzelfallforschung und qualitative Fokusgruppen runden den Band ab.

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Stand: 01.04.2017
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Handbuch Sonderpädagogik / Sonderpädagogik der ...
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Die Zielgruppe der Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung ist erst in den letzten Jahrzehnten in das Interesse einer breiteren Forschungstätigkeit gerückt. Das Handbuch greift in vielfältiger Weise den aktuellen Forschungsstand einer empirisch orientierten Sonderpädagogik in dieser noch recht jungen Disziplin auf. Die Haltungen und Einstellungen insbesondere von Professionellen zu Menschen mit geistiger Behinderung haben sich in dem relativ kurzen Forschungszeitraum von der Verwahrung und Pflege über Normalisierung hin zu Empowerment und zur Betonung von Selbstbestimmung, Integration und Inklusion gewandelt. Einige Beiträge zu soziologischen, anthropologischen und ethischen Aspekten greifen diese Thematik auf. Medizinische und psychologische Aspekte zeigen das breite Spektrum der interdisziplinären Zugänge auf. Die bei dieser Zielgruppe besondere Notwendigkeit, diagnostische Basisinformationen zur Verfügung zu haben, ist Gegenstand zweier Beiträge. Didaktische Probleme beim Erwerb der Kulturtechniken und sozialer Kompetenzen werden ebenso behandelt wie das weite Feld der Interventionen bei herausfordernden Verhaltensweisen, der Kommunikationsförderung, der Frühförderung oder der basalen Förderung schwer mehrfach behinderter Menschen. Mit Beiträgen zur Spiel- und zur Kunsttherapie werden erste Ansätze in dem noch kaum ausreichend erforschten Bereich der therapeutischen Möglichkeiten angeboten. Insgesamt gibt es noch einen hohen Bedarf sowohl an grundlegender als auch an Interventionsforschung. Arbeiten zur Forschungsmethodik wie quantitative Einzelfallforschung und qualitative Fokusgruppen runden den Band ab.

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Stand: 17.03.2017
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Besondere Schwierigkeiten beim Schriftspracherwerb
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Didaktik, Note: 1,0, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Didaktik der deutschen Sprache und Literatur), Veranstaltung: Schriftspracherwerb , 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Vermittlung der Fähigkeit, Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen oder Rechtschreiben zu fördern, gehört zu den Aufgaben der Lehrerbildung in allen Phasen. Dazu gehören, besonders für die an Grundschulen tätigen Lehrkräfte, die Ausbildung in der Didaktik und Methodik des Erstlese- und Erstschreibunterrichts, die Diagnosefähigkeit, die Ableitung von Förderschwerpunkten und die Erarbeitung von Förderplänen. Diese Empfehlung findet sich in den Grundsätzen zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben (2003) der ständigen Kultusministerkonferenz (KMK). Damit ist jedoch noch nicht gewährleistet, dass die Universitäten oder auch Schulen spezielle Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte sichern. Gerade auch im Hinblick auf die erst kürzlich erfolgten Neuregelungen in den Grundsätzen, Erlassen und anderen Richtlinien im Bereich der Förderung von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und der Individualisierung und Differenzierung der Lernentwicklung im Schriftspracherwerb. Diese Arbeit möchte einen groben Überblick auf den aktuellem Stand der Forschung über die basalen Kenntnisse vermitteln, die Lehrkräfte für den Schriftspracherwerb und für Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten erwerben müssen und die derzeitige LRS-Erlass-Lage beleuchten, die die Richtlinien für die Umsetzung im Unterricht vorgibt. Hierzu werden zunächst Teilprozesse und die zu erwerbenden Kompetenzen des Schriftspracherwerbs dargestellt, um im Nachfolgenden auf die besonderen Schwierigkeiten beim Schriftspracherwerb mit ihren Erscheinungsformen, Ursachen und Diagnostik- und Fördermaßnahmen eingehen zu können. Dabei verzichtet diese Arbeit weitestgehend auf praktische, methodische Anweisungen, Beispiele und Materialien für die Umsetzung im Unterricht. Sie fokussiert im Besonderen den Ersterwerb bzw. Erstunterricht in der Grundschulzeit, liefert aber Aspekte für die weiterführenden Jahrgangsstufen. Sonderpädagogische Förderung soll unberücksichtigt bleiben. Im Anschluss soll die derzeitige LRS-Erlass-Lage unter Berücksichtigung weiterer relevanter Grundsätze, Erlasse und Richtlinien untersucht werden. Der Darstellungsteil lehnt sich im Schwerpunkt an die ausführlich und anschaulich geschilderten Ausführungen von Klicpera/ Schabmann/ Gasteiger-Klicpera von 2007, da sie auch den Stand der Forschung der letzten Jahre berücksichtigen.

Anbieter: Bol.de
Stand: 07.05.2017
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