Angebote zu "Erziehung" (40 Treffer)

Kretinismus und Blödsinn - Zur fachlich-wissens...
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Die bisherige heilpädagogische Historiographie ist v.a. eine Geschichte der heilpädagogischen Institutionen. Dies betrifft auch die Geschichte der Entstehung der Anstalten für Menschen mit Idiotie und Kretinismus, was erstaunt, da die praktische Behandlung und Erziehung eine theoretische Durchdringung dieser Phänomene voraussetzte und spätestens seit dem Ende des 18. Jahrhunderts eine intensive Diskussion zu diesen Phänomenen existierte, die dann in die Gründung der ersten heilpädagogischen Anstalten für diese Menschen sowie in die weiteren fachlichen Diskussionen des in Entstehung begriffenen Faches der Heilpädagogik einflossen. Der Autor versucht, diesen Entwicklungsprozess unter vier Perspektiven genauer in den Blick zu nehmen: Wie entwickelte sich die Beschreibung der Phänomenologie dieser Auffälligkeiten? Wie entwickelte sich parallel dazu die Terminologie? Welche anthropologischen Erklärungsmodelle wurden verwendet? Welche behandlungstechnischen Fragestellungen resultierten daraus? Das vorliegende Buch soll einerseits eine ideengeschichtliche Ergänzung der bisherigen heil-pädagogischen Historiographie darstellen, indem es andererseits die intensivere Beschäftigung mit dem historischen Quellenmaterial anregen möchte, um auf diese Weise zu einer fundierten Darstellung der geschichtlichen Entwicklung des heutigen Faches der Heilpädagogik zu gelangen, dessen fachliches Selbstverständnis sich teilweise deutlich von jenem des 19. Jahrhunderts unterscheidet. Dieser Titel ist im Open Access auf dem Dokumentenserver pedocs des DIPF hinterlegt. Im Online-Vertrieb ist er aus organisatorischen Gründen mit einer Service-Gebühr belegt.

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 13.03.2018
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Bildungs- und Erziehungsorganisationen im Spann...
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Aktuell stehen Erziehungs- und Bildungsorganisationen vor der Herausforderung, Praktiken des Umgangs mit dem Spannungsfeld zwischen Inklusion forciert durch die UN-Behindertenrechtskonvention und einer zunehmenden ökonomischen Steuerung des Bildungswesens zu entwickeln. Der vorliegende Sammelband greift diese Thematik auf und präsentiert internationale Beiträge, die sich dem Spannungsfeld innerhalb (hoch)schulischer und außer(hoch)schulischer Organisationen in vier Themenbereichen zuwenden: theoretische und methodologische Fragen im Kontext von Inklusion, Schul- und Unterrichtsentwicklung, Lehrerbildung und Professionalisierung sowie außerschulische Erziehungs und Bildungsorganisationen. Als Tagungsband zur 50. Jahrestagung der DGfE-Sektion Sonderpädagogik kann diese Publikation darüber hinaus als Reflexionsfolie für die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Verortung der (Sonder-)Pädagogik im Feld der Erziehungswissenschaft verstanden werden.

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Stand: 30.01.2018
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Auf dem Weg zur schulischen Inklusion - Empiris...
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Mehr als zehn Jahre nach der Einführung der Schwerpunktschulen, die als allgemeine Schulen der Primarstufe und der Sekundarstufe I den erweiterten Auftrag der gemeinsamen Erziehung und Unterrichtung von Schüler/innen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf zu erfüllen haben, stellen sich in Rheinland-Pfalz die Fragen: Welche Ziele in Richtung Realisierung eines inklusiven Schulsystems sind erreicht? Welche stehen noch aus? Um diese Fragen zu beantworten, legte das Forschungsteam der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, bei seinen Untersuchungen den Schwerpunkt darauf, wie die professionellen Akteure aus Schule, externer Beratung und Schulverwaltung die Situation in diesem Bundesland einschätzen und welche Erfahrungen, Erwartungen, Herausforderungen und Hoffnungen sie formulieren. Mit den vorliegenden Analysen wird erstmalig die Forschungslücke zur Umsetzung integrativer bzw. inklusiver Beschulung in Rheinland-Pfalz geschlossen, was auch für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften von substantieller Bedeutung ist. Durch die forschungsmethodische Fokussierung auf die Perspektiven der professionellen Akteure werden zum anderen Forschungsergebnisse generiert, die über dieses Bundesland hinaus für die nationale und internationale Fachdiskussion bedeutsam und weiterführend sein können.

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Stand: 27.02.2018
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Interkulturelle Erziehung
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Interkulturelle Erziehung geht nicht nur von einem Kulturbegriff aus und meint nicht nur die geistige Kultur einer Gesellschaft, sondern auch die Alltagskultur, also den tagtäglichen Umgang der Menschen miteinander. Dabei orientiert sie sich an den universellen Menschenrechten, versucht die Gleichheit aller Menschen und Kulturen anzuerkennen. Der Terminus entwickelte sich aus der Ausländerpädagogik. Einsicht und Erfahrung zeigten, dass ehrenamtliche Bemühungen in Hausaufgabenhilfen keine angemessene Hilfe zur Förderung und Integration ausländischer Kinder darstellte und führte zu Veränderungen in diesem Bereich. Zum einen kam es zu einer Erweiterung des Arbeitsfeldes sowohl im Kindergartensektor als auch im Umgang mit ausländischen Erwachsenen. Zum anderen kam man zu der Erkenntnis, dass Ausländerpädagogik keine Sonderpädagogik für Ausländer sein könne. Vielmehr müsse man sich auch an die Inländer, also die Deutschen wenden, da viele Aufgaben nur im dialogischen Miteinander zu bewältigen wären. Da der Terminus Ausländerpädagogik diese Inhalte nur ungenügend und missverständlich widerspiegelt, werden heute zunehmend die synonymen Begriffe interkulturelle Erziehung und interkulturelle Pädagogik verwendet. Silvana Lehmann (Förderschulpädagogin) wurde 1981 in Thüringen geboren. Ihr Lehramtsstudium an der Universität Erfurt schloss die Autorin 2007 ab. Bereits während des Studiums sammelte die Autorin umfassende praktische Erfahrungen in der Arbeit mit Mensch

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Stand: 12.12.2017
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Kooperation - der Schlüssel für Inklusion!? - S...
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Zum Gelingen einer bedarfsgerechten Bildung und Erziehung in inklusiven schulischen Settings ist eine gute und effektive Zusammenarbeit zwischen Regel- und Sonderschullehrern unabdingbar - und zugleich von Hemmnissen unterschiedlicher Art geprägt. Diese Publikation geht aus der Studie »Kooperation zwischen Lehrkräften allgemeiner Schulen und Lehrkräften für Sonderpädagogik« hervor, die von 2013 bis 2016 im Rahmen des Begleitforschungsprojekts »Inklusive Schulentwicklung« durchgeführt wurde und erstmalig Lehrkräfte aller bayerischen inklusiven Settings zum Thema Kooperation im Rahmen von Inklusion befragte. Sie bündelt die Ergebnisse und bietet neben theoretischen Grundlagen und der Klärung wesentlicher Elemente und Voraussetzungen von Kooperation im Unterricht praxisorientierte Hilfen und weiterführende Empfehlungen zur Verbesserung der Zusammenarbeit von Lehrkräften, die tagtäglich Ko­operationsarbeit leisten. Gleichzeitig bietet sie Anregungen für ein besseres Gelingen von Kooperation auf der Ebene von Politik und Schulverwaltung. Die Lektüre empfiehlt sich gleichermaßen für Lehrkräfte und Mitarbeiter an allen allgemeinen Schulen sowie an Sonder- bzw. Förderschulen wie für Studierende der Heil- und Sonderpädagogik und des Lehramts an Grund- und Mittelschulen.

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Stand: 07.11.2017
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Menschen mit geistiger Behinderung - Ein Lehrbu...
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Das Standardwerk der Geistigbehindertenpädagogik bezieht sich nicht nur auf unmittelbar Pädagogisches, sondern auch auf psychologische, medizinische, anthropologische und ethische Fragestellungen, die für die pädagogische Praxis relevant sind. Otto Speck stellt in der Neuauflage die Diskussion um die UN-Behindertenrechtskonvention dar und entwirft ein differenziertes Modell schulischer Inklusion. Dieses heilpädagogische Lehrbuch, mit einer Gesamtauflage von über 35.000 Exemplaren, ist ein richtungsweisendes Grundlagenwerk für alle Berufsgruppen, die in den verschiedensten pädagogischen und sozialen Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten. Für die 12. Auflage wurde das Buch durchgängig überarbeitet und um das Thema Präimplantationsdiagnostik ergänzt Prof. Dr. Otto Speck ist emeritierter Ordinarius für Sonderpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Stand: 06.02.2018
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Erziehung und Bildung in der Sonder- und Heilpä...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 2, Universität Wien (Bildungswissenschaft), Veranstaltung: Heilpädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie beschreibt Ulrich Bleidick in seinem Werk Pädagogik der Behinderten (1983) das Verständnis und Verhältnis von Erziehung und Bildung und inwiefern können Unterschiede oder Gemeinsamkeiten zum aktuellen Verständnis identifiziert werden? Zur Bearbeitung dieser Forschungsfrage wird die Methode der hermeneutischen Literaturanalyse verwendet. Mithilfe dieser kann ein Überblick über den aktuellen Wissens- und Forschungsstand gegeben werden. Zu Erziehung und Bildung gibt es viele unterschiedliche Definitionen. Auch gehören sie zu den zentralen Grundbegriffen der Erziehungswissenschaft und der Sonder- und Heilpädagogik. Werden nun eine Reihe pädagogischer Werke betrachtet, welche im Wesentlichen von der Erziehung und Bildung bei Menschen mit Behinderung handeln, so kann festgestellt werden, dass sich das Verhältnis beziehungsweise das Verständnis im Laufe der Begriffsentwicklung verändert hat. So begründet Horlacher den Begriffswandel in der Pädagogik damit, dass sie (die Pädagogik) Bezeichnungen bevorzugt, welche sich relativ einfach an sich verändernde historische, gesellschaftliche und soziale Bedingungen anpassen lassen (Horlacher 2011, 102). Im Rahmen dieser Arbeit besteht das Erkenntnisinteresse nun darin, den Wandel um das Verhältnis und Verständnis von Erziehung und Bildung in der Sonder- und Heilpädagogik zu ergründen. Hierfür wird speziell auf das Werk Pädagogik der Behinderten - Grundzüge einer Theorie der Erziehung behinderter Kinder und Jugendliche von Ulrich Bleidick aus dem Jahre 1983 Bezug genommen. Dieses gilt in der Heilpädagogik als grundlegendes Werk des Fachgebietes.

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Stand: 12.12.2017
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Kindliche Aggressivität - Theorie und Praxis de...
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Hartwig Röhm setzt sich mit der Aggressionsforschung auseinander. Dazu gehören u. a. die Theorien Freuds und Mitscherlichs ebenso wie die von Konrad Lorenz und Hans Zulliger. Darüber hinaus untersucht er die Möglichkeit der Anwendung der Theorien auf die Praxis konfliktlösender Erziehung aller Altersstufen - von der ersten Trotzreaktion des Kleinkindes bis zur pubertären Widerspenstigkeit. Aber Erziehung ist für Röhm nicht zuletzt auch Selbsterziehung des Erziehers. Darum ist sein Beitrag zum Problem der Aggression bei Kindern gleichzeitig auch eine Untersuchung der Aggression des Erziehers. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.) Hartwig Röhm, geb. 1941, studierte Psychologie in Tübingen und Sonderpädagogik in Reutlingen mit dem Diplomabschluß in Psychologie. Nach der 1. und 2. Staatsprüfung für das Lehramt an Sonderschulen arbeitete er bei einer Erziehungsberatungsstelle und anschließend als Sonderschullehrer. Von 1970-1973 war er wissenschaftlicher Assistent an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Institut für Sonderpädagogik, später Professor an der Fachhochschule für Sozialwesen in Mannheim.

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Stand: 07.11.2017
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Zu Wort kommen - Narration als Zugang zum Thema...
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Inklusion als Aufgabe des Zusammenlebens und -lernens von Menschen verschiedener Fähigkeiten, Kulturen, Geschlechtern, Religionen u.a. wird häufig aus der Außenperspektive untersucht, d.h. hinsichtlich struktureller Vorgaben, Bedingungen und Zielen. Narration als Schlüssel zur Inklusionsthematik lässt dagegen die beteiligten Personen selbst zu Wort kommen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene entfalten Selbstdarstellungen, die in Auseinandersetzung mit Menschen, Texten, Orten und Metaphern ihre Geschichte erzählen. Durch die Konfrontation der großen Erzählungen, wie denen der Religionen und Kulturen, mit den kleinen Erzählungen des Alltags werden so individuell gestaltete und geprägte Zugehörigkeiten bzw. Ausschlüsse sichtbar. Religionspädagogische, heil- und sonderpädagogische, erziehungs- und kunstwissenschaftliche sowie politikdidaktische Perspektiven fokussieren das zentrale inklusive Bildungsziel, verschiedene Weltsichten und Sprachformen sowie deren Interpretationen unterscheiden und für eigene Worte gebrauchen zu lernen. Dr. Katharina Kammeyer, Bergische Universität Wuppertal. Prof. Dr. Bert Roebben, TU Dortmund. Dr. Britta Baumert, Phoenix-Gymnasium Dortmund.

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Stand: 07.11.2017
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Inklusion als Aufgabe des Zusammenlebens und -lernens von Menschen verschiedener Fähigkeiten, Kulturen, Geschlechtern, Religionen u.a. wird häufig aus der Außenperspektive untersucht, d.h. hinsichtlich struktureller Vorgaben, Bedingungen und Zielen. Narration als Schlüssel zur Inklusionsthematik lässt dagegen die beteiligten Personen selbst zu Wort kommen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene entfalten Selbstdarstellungen, die in Auseinandersetzung mit Menschen, Texten, Orten und Metaphern ihre Geschichte erzählen. Durch die Konfrontation der großen Erzählungen, wie denen der Religionen und Kulturen, mit den kleinen Erzählungen des Alltags werden so individuell gestaltete und geprägte Zugehörigkeiten bzw. Ausschlüsse sichtbar. Religionspädagogische, heil- und sonderpädagogische, erziehungs- und kunstwissenschaftliche sowie politikdidaktische Perspektiven fokussieren das zentrale inklusive Bildungsziel, verschiedene Weltsichten und Sprachformen sowie deren Interpretationen unterscheiden und für eigene Worte gebrauchen zu lernen. Dr. Katharina Kammeyer, Bergische Universität Wuppertal. Prof. Dr. Bert Roebben, TU Dortmund. Dr. Britta Baumert, Phoenix-Gymnasium Dortmund.

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