Angebote zu "Widerspruch" (12 Treffer)

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Herausforderung Inklusion
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Die UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen und die UN-Kinderrechtskonvention haben dem Recht aller Menschen, gleichberechtigt und in Gemeinschaft zu leben, von Neuem Geltung verschafft. Die Umsetzung des Anspruchs Inklusion allerdings stößt in einem Gesellschafts- und Bildungssystem, das von separierenden Strukturen geprägt ist, auf zahlreiche Widerstände und Widersprüchlichkeiten. Diese Widersprüchlichkeiten reflektierend, bietet der Band theoretische Fundierungen der Inklusion und Analysen der Praxis, auch die Wissenschaft selbst gerät in den Blick; besonderes Kennzeichen ist die Interdisziplinarität der Autoren-/ innen. Die Beiträge beziehen neben Behinderung weitere Heterogenitätsdimensionen in die Betrachtung ein. Für alle in Wissenschaft und Öffentlichkeit an inklusiven Entwicklungen Interessierte, aber auch für ihre Skeptiker, stellt der Band eine umfängliche und aktuelle Diskussionsgrundlage dar.

Anbieter: buecher.de
Stand: 14.12.2017
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Der Zauberstein
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Die Verwirklichung eines inklusiven Bildungs systems ist das Thema der bildungspolitischen Auseinandersetzungen dieser Zeit. Die Dispute entzünden sich im Widerstreit von Theorie und Wirklichkeit. Monika Ehrenstein ermutigt dazu, jenseits dieser Dispute die eigene pädagogische Praxis zu überdenken. Sie richtet den Blick auf die Kinder, die Lehrerinnen und Lehrer und die Eltern, die von und miteinander lernen. Auch in der traditionellen Grundschule findet sie Handlungsspielräume für die Förderung von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf. Die Erfahrungen, von denen sie berichtet, laden dazu ein, sich auf neue Orientierungen in der grundschulpädagogischen Arbeit einzulassen. Sie beschreibt Unterrichtsstrukturen und Differenzierungsmöglichkeiten für einen Schulalltag, in dem ein inklusiv wirksamer Unterricht und der Anspruch eines jeden Kindes auf ihm gemäße Entwicklungsaufgaben kein Widerspruch sind. Sie gewährt Einblicke in die Klärungsprozesse, die auf dem Weg der inklusiven Schul- und Unterrichtsentwicklung liegen. Monika Ehrenstein lässt die Kinder selbst zur Sprache kommen. Die zahlreichen Lerngeschichten sind ein Plädoyer für die Veränderung der Schullandschaft eine Veränderung im Sinne der Verantwortung für jene Kinder, die auf unsere Hilfe, Mitmenschlichkeit und Solidarität besonders angewiesen sind.

Anbieter: buecher.de
Stand: 23.11.2017
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Geschichte der Sonderpädagogik
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Ein langer Weg: Das Recht auf Bildung für Menschen mit Behinderung. Ausgehend von Fragen der Gegenwart rollt diese Einführung in die Geschichte der Sonderpädagogik die wichtigsten Etappen chronologisch auf: von der Zeit der Aufklärung über das 19. und 20. Jahrhundert bis hin zu gegenwärtigen Trends in Theorie und Praxis der pädagogischen Hilfesysteme für behinderte und benachteiligte Kinder und Jugendliche. Die Widersprüche moderner Pädagogik werden entfaltet an ihrer Spezialdisziplin Sonderpädagogik. Unterschiedliche theoretische Ansätze wie Ideen-, Sozial-, Institutions- und Alltagsgeschichte finden dabei Berücksichtigung.

Anbieter: buecher.de
Stand: 23.11.2017
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Psychodiagnostische Verfahren in der Sonderpäda...
12,99 € *
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Fachbuch aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 2,3, Universität Potsdam (WiB e.V. - Aninstitut), Veranstaltung: Psychodiagnostik, Sprache: Deutsch, Abstract: F ist 17 Jahre alt und besucht im ersten Jahr die Werkstufe der Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. In seiner Klasse lernt er mit 7 weiteren Schülern mit unterschiedlichen körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen. Er stammt aus Montenegro und kam vor 6 Jahren nach Deutschland. Er hat zwei ältere Brüder, einen Vater und eine Stiefmutter. Die zu beobachtende Problemstellung befasst sich bei F. mit seiner Anwendung körperlicher und verbaler Gewalt. Von seinen bisherigen Lehrern wurde eine ständige Gewaltbereitschaft- und Anwendung sowie unaufhörliche Störung und Belästigung seiner Mitschüler berichtet. Grenzen und Anweisungen wurden ungern beachtet bzw. übergangen sowie zeigte F. bei subjektiv erlebten Misserfolgen schnell aufbrausendes Verhalten und Wut. Auch in diesem ersten Schuljahr, welches F. in der Werkstufe lernt, beobachteten meine Colehrerin und ich dieses Verhalten. Jedoch war auffallend, dass die Quantität (Häufigkeit des Verhaltens) und Qualität (Zeitpunkte des Verhaltens) nicht so extrem wie bisher beschrieben zu beobachten war sondern offensichtlich situationsabhängig auftrat. Ebenso die Widersprüche des einerseits erlebten freundlichen, hilfsbereiten und andererseits das auffälligeren gewalttätigen und respektlosen Jungen. Um die Verhaltensweisen besser eingrenzen zu können, deren Ursachen herauszufinden und auf dieser Basis Interventionen durchzuführen, wurden verschiedene Methoden angewandt. 1999 - 2007 - Sinologie & Sozialgeographie (FU Berlin, SWCNU - VR China) 2007 - Magister Artium 2014 - 2017 - Sonderpädagogik (WiB e.V.)

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 12.12.2017
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Inklusion als Herausforderung schulischer Entwi...
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Mit dem Ziel der Entwicklung einer inklusiven Schule sind vielfältige Herausforderungen verbunden. Dieser Band stellt eine Reflexionsgrundlage sowohl für die Theorie als auch die Praxis schulischer Inklusion her und greift Fragen gesellschaftlicher, institutioneller und unterrichtlicher Gestaltungsmöglichkeiten einer inklusiven Schule auf. Die Beiträge reflektieren Inklusion aus unterschiedlichen erziehungswissenschaftlichen Blickwinkeln heraus, wie z.B. der Interkulturellen, der Gender- und der Behindertenpädagogik. Sie zeigen Perspektiven eines erziehungs- und bildungswissenschaftlichen Diskurses auf, der auf die Herausforderungen der Gestaltung einer inklusiven Schule reagiert und damit eine Folie für die zukünftige Diskussion eröffnet. Joachim Schwohl ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Arbeitsbereich Behindertenpädagogik an der Fakultät Erziehungswissenschaften, Psychologie und Bewegungswissenschaften der Universität Hamburg. Seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte sind Integrations- und Inklusionspädagogik und Diagnostik bei Kindern mit Lern- und Verhaltensproblemen. Tanja Sturm (Dr. phil.), Assistenzprofessorin für Schulentwicklung und qualitative Forschungsmethoden an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, ist derzeit Vertretungsprofessorin für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Lernen und inklusive Pädagogik an der Universität Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unterrichtliche Heterogenitäts- und Homogenitätskonstruktionen, inklusive Schulentwicklung und Umgang mit Differenzen im Bildungssystem.

Anbieter: ciando eBooks
Stand: 12.12.2017
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Der Förderplan als diagnostisches Instrument. G...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,7, Universität Koblenz-Landau (Sonderpädagogik), Veranstaltung: Grundlagen der Förderpädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit ist eine Auseinandersetzung mit Begriff und Konzept der Förderplanung. Hier zeigt sich ein Widerspruch hinsichtlich der Kompetenz- und Schülerorientierung der Lehrpläne. Das Kompositum Förderplanung in seinen Bestandteilen Förderung und Planung deutet auf eine Fremdaktivität am Schüler oder der Schülerin hinsichtlich seines Lernverhaltens und Wissenstandes hin. Bei beiden Komponenten findet meines Erachtens eine Steuerung von außen statt, wobei dem Lehrenden die Fähigkeit der Eigenaktivität und des selbstständigen Lernens gewissermaßen abgesprochen wird. Fachleute wie Lehrer, Psychologen oder Pädagogen entscheiden anhand von objektiven Kriterien, was Ist- und Sollzustand zu sein hat. Die individuelle Perspektive des Kindes scheint da wenig Berücksichtigung zu finden. Seit der ersten PISA-Studie aus dem Jahr 1999 befindet sich die Bildungslandschaft in Deutschland im Umbruch. Die Lehrpläne postulierten eine konsequente Kompetenzausrichtung und stärkere Schülerorientierung mit dem Leitgedanken etwas fürs Leben zu lernen. Dies bedeutet, dass Kinder und Jugendliche im Laufe ihres Schullebens verschiedene Fähig- und Fertigkeiten entwickeln sollen, die sie dann im späteren (Berufs)Leben anwenden können. Diese allgemeine Zielsetzung für alle Schüler und Schülerinnen suggeriert einen individuellen Entwicklungsprozess. Dabei kann dieser Prozess mit den vorherrschenden Regelungen des Curricula kollidieren und es bedarf Unterstützung seitens der Lehrkräfte, damit beide Seiten im Sinne einer Zielerreichung übereinstimmen. Doch es gibt euch Schüler und Schülerinnen, deren Entwicklungsprozess nicht durch Eigenaktivität gestützt sein kann, sondern die durch spezielle Förderung erst am Schul- und Lernalltag teilnehmen können. Um behinderten und benachteiligten Schülern diese Chance des Lernens ermöglichen zu können, existieren die Instrumente der Förderdiagnostik und Förderplanung.

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Stand: 07.11.2017
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Inklusion - Gesellschaftliche Leitidee und schu...
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Inklusion ist ein gesellschaftliches Leitthema, das weit über das Bildungs- und Schulsystem in fast alle gesellschaftlichen Teilbereiche ausstrahlt. Aufgrund gesetzlicher Verankerung verfügt der Inklusionsdiskurs über eine starke Legitimation und große Deutungsmacht. Andererseits ist Inklusion - vor allem in Bezug auf die Form ihrer Umsetzung - auch umstritten. Der Band beschäftigt sich zur Einführung in die Thematik mit Inklusion als gesellschaftlicher Leitidee und schulischer Aufgabe. Es wird der Frage nachgegangen, welche Rolle Inklusion auf gesellschaftlicher und schulischer Ebene einnimmt, wobei die bildungspolitischen Meilensteine schulischer Inklusion ebenso beleuchtet werden wie der Stand der Umsetzung inklusiver Beschulung. Dabei lenkt der Band den Blick vor allem auf die Spannungsfelder zwischen moralischem Inklusionsgebot und den widersprüchlichen, oft exkludierenden Folgewirkungen in der Praxis. Dr. phil. Traugott Böttinger ist an einem sonderpädagogischen Förderzentrum tätig. Er beschäftigte sich in verschiedenen Schulformen mit der Förderung inklusiver Lerngruppen. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Würzburg lag sein Schwerpunkt in Möglichkeiten und Grenzen schulischer Inklusion.

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Stand: 07.11.2017
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Inklusion - Gesellschaftliche Leitidee und schu...
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Inklusion ist ein gesellschaftliches Leitthema, das weit über das Bildungs- und Schulsystem in fast alle gesellschaftlichen Teilbereiche ausstrahlt. Aufgrund gesetzlicher Verankerung verfügt der Inklusionsdiskurs über eine starke Legitimation und große Deutungsmacht. Andererseits ist Inklusion - vor allem in Bezug auf die Form ihrer Umsetzung - auch umstritten. Der Band beschäftigt sich zur Einführung in die Thematik mit Inklusion als gesellschaftlicher Leitidee und schulischer Aufgabe. Es wird der Frage nachgegangen, welche Rolle Inklusion auf gesellschaftlicher und schulischer Ebene einnimmt, wobei die bildungspolitischen Meilensteine schulischer Inklusion ebenso beleuchtet werden wie der Stand der Umsetzung inklusiver Beschulung. Dabei lenkt der Band den Blick vor allem auf die Spannungsfelder zwischen moralischem Inklusionsgebot und den widersprüchlichen, oft exkludierenden Folgewirkungen in der Praxis. Dr. phil. Traugott Böttinger ist an einem sonderpädagogischen Förderzentrum tätig. Er beschäftigte sich in verschiedenen Schulformen mit der Förderung inklusiver Lerngruppen. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Würzburg lag sein Schwerpunkt in Möglichkeiten und Grenzen schulischer Inklusion.

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Stand: 07.11.2017
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Vom Gemeinsamen Gegenstand und der präsentative...
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Mit der Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention (BRK) am 26.3.2009 in Deutschland stellt sich die Frage nach der Umsetzung von Inklusion auch im religionspädagogischen Kontext. Der Paragraph 24 der BRK fordert und regelt das Recht auf Bildung für Menschen mit Behinderungen in einem inclusive education system. Bisher blieben im hochdifferenzierten deutschen Schulsystem Regel- und Sonderschulen weitgehend voneinander getrennt, die Umsetzung der Integration war nur soweit fortgeführt worden, dass in ausgewählten Schulen Schüler/innen beider Gruppen im Kooperationsprinzip teilweise gemeinsamen Unterricht in bestimmten Fächern erhielten. Da künftig alle Schüler/innen unabhängig ihres Förderbedarfs gemeinsam beschult werden sollen, werden neue religionspädagogische Konzepte nötig, um der erweiterten Heterogenität gerecht zu werden. Die vorliegende Arbeit soll klären, ob oder inwieweit ausgewählte gegenwärtig vorhandene religionspädagogische Konzepte in Deutschland den Gedanken von Inklusion mit einbeziehen und praktisch werden lassen. Dabei tauchen verschiedene Schwierigkeiten auf, da erstens der Inklusionsbegriff variabel gehandhabt wird, einer nicht abgeschlossenen gesellschaftlichen Diskussion und Interpretation unterliegt. Zweitens begegnen sich in dieser Auseinandersetzung die Welten der sonderpädagogischen, allgemein- und religionsdidaktischen Überlegungen. Drittens wird in Deutschland nach GG Paragraph 7 (3) 3 konfessioneller Religionsunterricht erteilt. Das bedeutet, dass hier die Schüler/innen gemäß Grundgesetz separiert werden. Die Arbeit versucht, diesen teils widersprüchlichen Interessen und Überlegungen unter der Leitidee der entwicklungslogischen Didaktik Georg Feusers eine Richtung zu geben. Im Klärungsprozess des Inklusionsbegriffs wird auch auf einen verkürzten Inklusionsbegriff hingewiesen, denn im gesellschaftlichen Mainstream erscheint er meist nur im bildungstheoretischen und -politischen Kontext. Der soziologisch-systemtheoretische Diskurs wird ausgeblendet. Nach Vorstellung des Instruments index for inclusion werden im zweiten Teil vier ausgewählte inklusive religionspädagogische Konzepte vorgestellt: - ein symboldidaktisches Konzept auf Basis der präsentativ-diskursiven Symbolisierungsfähigkeit. - Ein weiteres unter Verwendung des Index in Verbindung mit der multiplen Intelligenztheorie Gardners betont die Herausarbeitung der Begabungen jeder Einzelnen. - ein Ansatz dialogischen, interreligiösen und interkonfessionellen [...] Volker Pantlen wurde 1964 in Hamburg geboren. Nach und während einer langjährigen Kampfkunstlaufbahn und Arbeit als Physiotherapeut führte ihn ein berufsbegleitendes Studium an der Universität Bremen mit den Schwerpunkten Pädagogik für Geistigbehinderte u

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Stand: 12.12.2017
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Inklusive Lernsettings in Umweltbildungseinrich...
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Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,1, Humboldt-Universität zu Berlin (Rehabilitationswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Heterogene Lerngruppen in inklusiven Lernsettings spielen in der deutschen Schullandschaft eine immer bedeutendere Rolle. Unter dem Begriff Lernsetting werden Faktoren wie Ort, Zeit, Umgebung, Angebote etc. einer Bildungsveranstaltung zusammengefasst. Durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2009 und die damit einhergehende Überführung in verbindliches Recht hat sich die Wahrscheinlichkeit in allen Schulformen rapide erhöht, dass alle Lehrkräfte auch mit SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf arbeiten. In der Debatte um inklusive Lernsettings wird häufig konstatiert, dass auch außerschulische Lernorte als Teil inklusiver Bildungslandschaften zu verstehen sind und somit eine große Rolle spielen. Auch verweist die UN-Behindertenrechtskonvention in Artikel 24 auf ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen (UN-BRK 2006, 1436). In diesem Zusammenhang wird auch der Bereich der Umweltbildung konkret benannt. Die Waldschulen der Berliner Forsten als außerschulische Umweltbildungseinrichtungen, die im Jahre 2011 von mehr als 20.000 SchülerInnen z.B. im Rahmen von Projekttagen und -wochen oder Wandertagen besucht wurden, sind in Berlin die einzigen mit dem seit 2011 verbindlichen Zertifikat Waldpädagogik ausgestatteten Anbieter waldpädagogischer Umweltbildungsveranstaltungen. Die Teilnehmergruppen sind in den letzten Jahren zunehmend heterogener geworden. Ein Zusammenhang mit der steigenden Anzahl an SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die im Zuge der Inklusion in allgemeinen Schulen unterrichtet werden, kann vermutet werden. Mit dieser Arbeit werden konzeptionelle Grundlagen der Waldpädagogik hinsichtlich ihrer inklusionspädagogischen Eignung überprüft. Hierzu dienen Indikatoren, die von ausgewählten inklusionsdidaktischen Konzepten abgeleitet wurden, als Folie, unter der konzeptionelle Grundlagen der Waldpädagogik betrachtet werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Praxis der Waldpädagogik durch ein Aufzeigen konzeptioneller Schnittmengen, Ergänzungen und ggf. Widersprüchen in ihrer Arbeit mit heterogenen Gruppen zu unterstützen. Diese Arbeit kann darüber hinaus Lehrkräften als Anregung dienen, waldpädagogische Angebote für ihre heterogenen Lerngruppen wahrzunehmen, um so deren pädagogischen Wert für inklusive Lernsettings zu nutzen. Tobias Schwamm, M.A., wurde 1980 in Offenburg geboren. 2013 erlangte er nach erfolgreichem Abschluss des Lehramtsstudiums der Sonderpädagogik im Fachbereich Pädagogik bei Beeinträchtigungen des Lernens an der Humboldt-Universität zu Berlin den akademischen Grad des Master of Education. Zuvor schloss er sein Studium der Rehabilitationswissenschaften mit dem akademischen Grad des Bachelor of Arts ab. 2014 absolvierte er erfolgreich die Prüfung zum Zweiten Staatsexamen für das Amt des Lehrers an Sonderschulen und ist seitdem an einem Berliner Förderzentrum mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen und körperliche und motorische Entwicklung als Lehrer tätig. Daneben ist er Lehrbeauftragter am Institut für Rehablitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Mitglied im Verein Jugend in Berliner Wäldern e.V. Vor und während des Studiums sammelte der Autor vielfältige praktische Erfahrungen in der Erlebnispädagogik und der Umweltbildung.

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Stand: 12.12.2017
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